Dienstag, 15. Mai 2018

Google Wifi - das WLAN fürs ganze Haus


Über Markenjury hatte ich die Möglichkeit, das neue Google Wifi zu testen. Es handelt sich um ein vernetztes WLAN-System und ist im Handel zu einem Preis von ca. erhältlich. Man kann die Stationen im Einzel-, Doppel- oder Dreierpack erwerben, je nach Größe des Hauses bzw. der Wohnung. Das Google Wifi wird direkt mit dem Modem oder der Modem-Router-Kombination oder verbunden und soll auf diese Weise ein WLAN für die gesamte Wohnung bzw. das Haus zur Verfügung stellen.

Die UVP liegt bei:
139,00 Euro für ein Einzelpack
249,00 Euro für ein Zweierpack
359,00 Euro für ein Dreierpack.

Beschreibung:
In meinem Fall habe ich das Dreierpack getestet. Dieses sollte für ein Haus von ca. 130 qm ausreichend sein. Die weiße Verpackung erinnert an die Verpackung der Google Home und ist ansprechend designt. Öffnet man den Klappdeckel, findet man die drei weißen Stationen (Zugangspunkte) sauber aufgereiht vor. Zum Lieferumfang gehören auch ein LAN-Kabel und drei Netzkabel. Die Länge der Kabel empfinde ich als ausreichend. Wie auch die Google Home sind die Stationen in dezentem Weiß gehalten und erinnern von der Form her an eine Art Dose. Die Kabel werden im unteren Teil der Station angeschlossen. Um die Station herum verläuft ein LED-Streifen, der je nach Zustand der Station in einer entsprechenden Farbe leuchtet. Über die Farbe kann die Station auch Fehlermeldungen abgeben (z. B. wenn sie rot blinkt). Eine ausführliche Anleitung liegt der Packung nicht bei, nur eine Info-/ Garantiekarte und eine Kurzanleitung, welche besagt, dass zur Einrichtung die Google- Wifi-App auf dem Handy oder Tablet installiert werden muss.
Um das Wifi einzurichten, schließt man nun eine der Stationen mittels LAN-Kabel an den Router und mittels Netzkabel an den Strom an. Für mich war zunächst nicht ersichtlich, ob man dafür eine bestimmte der drei Stationen nehmen muss. Das ist aber egal, alle sind baugleich. Nun benötigt man die App (gibt es für Android und IOS), die einen durch die Einrichtung der Box führt. Wenn die App die Station findet, scannt man den auf der Station befindlichen QR-Code. Bestenfalls wird die Box dann eingerichtet und stellt ein WLAN zur Verfügung. Diesem kann man im Rahmen der Einrichtung einen entsprechenden Namen geben. Nun wird man in der App gefragt, ob man weitere Zugangspunkte einrichten möchte. Diese richtet man dann nach demselben Prinzip ein wie die erste Station, nur dass man kein LAN-Kabel mehr braucht. Google testet dann, ob die zweite Station auch eine gute Verbindung zur ersten hat und zeigt einem das an. Sollte es nicht der Fall sein, muss man den Standort wechseln. Anschließend kann man nach diesem Prinzip weitere Stationen einrichten. Eigentlich recht idiotensicher, aber bei uns hat das alles nicht so geklappt, wie wir uns das vorgestellt hatten.

Meine Erfahrungen:
Wir hatten ursprünglich vor, die erste Station direkt im Arbeitszimmer (EG) an den Router anzuschließen. Das klappte auch. Die zweite Station sollte direkt im Zimmer meiner Tochter darüber stehen. Hier gab es das erste Problem. Die zweite Station wurde zwar gefunden, aber die Verbindung war zu schlecht. Wir haben ein ganz normales Einfamilienhaus mit einer normalen Zwischendecke und die Stationen standen sozusagen direkt übereinander. Allerdings ist die Zwischendecke für Google Wifi ein Hindernis. Um unser komplettes Haus mit dem Google Wifi abzudecken, wäre nun vermutlich die Lösung gewesen, die zweite Station unten im Flur und die dritte oben im Flur aufzustellen, da der Empfang ja dann über das Treppenhaus funktionieren sollte. Allerdings haben wir weder unten noch oben im Flur an strategisch günstigen Punkten Steckdosen. So dass man ohne Installation neuer Steckdosen Kabel quer durch den Flur hätte legen müssen. Da dies für uns nicht in Frage kam, entschlossen wir uns, nur die obere Etage mit dem Google Wifi auszustatten und in der unteren Etage das alte Wifi (über den Hotspot der Fritzbox) beizubehalten. Der Umzug der ersten Station nach oben und der Anschluss an den dortigen LAN-Port führte aber dazu, dass die erste Station zwar angeschlossen und installiert werden konnte, aber die zweite Station nicht mehr gefunden wurde (diese blinkte immer wieder rot). Nach endlosen Versuchen entschloss ich mich, alle Stationen auf Werkseinstellungen zurückzusetzen und alles nochmal neu zu installieren. Das führte schließlich dazu, dass mein Handy in der App die erste Station zwar fand, sie aber nicht mehr installieren konnte. Kurz bevor ich die Google Hotline anrufen wollte, entschloss ich mich, die App (in meinem Fall IOS) einfach nochmal neu zu installieren. Und siehe da, danach wurde die Station gefunden und konnte installiert werden. Nun wurden auch die anderen beiden Stationen gefunden und auch hier funktionierte die Installation. Seitdem läuft das Wifi auch. Nur haben wir das Problem, dass wir ja nun in den beiden Etagen zwei verschiedene Wifi haben.
Die Schnelligkeit der Google Wifi liegt bei uns im Haus bei 30 MBits, obwohl unser WLAN sonst 50 MBits hergab. In der App gibt es noch einige nette Features. Man kann z. B. einen Filter für die Geräte der Kinder aktivieren, damit diese keine jugendgefährdenden Inhalte anschauen können. Auch kann man ein Familien-WLAN einrichten und festlegen, dass einige Geräte (z. B. die der Kinder) zu bestimmten Zeiten keinen Internetzugang haben (z. B. 20 – 6 Uhr). Man kann einen Gästezugang einrichten und auch Geräte priorisieren, die dann Vorrang vor den anderen Geräten im Wifi haben und schneller surfen können. Dann kann man z. B. noch die Helligkeit der LED-Streifen an den Stationen ändern, was aber eher eine Spielerei ist. Der Streifen leuchtet bei einer Station, die eine Verbindung hat, weiß. Wenn einem das zu hell ist, kann man es dimmen. Über die App kann man auch mehrere Administratoren zulassen, die Zugang zu den Funktionen haben.
Im Großen und Ganzen kann das Google Wifi aber nichts, was unsere FritzBox nicht auch kann. Der einzige Unterschied ist, dass wir früher nur die Fritzbox und im 1. OG einen Repeater hatten. Nun haben wir unten die FritzBox und oben das Google Wifi, was bedeutet, dass noch mehr Steckdosen belegt sind. Sicherlich haben wir im 1. OG jetzt wirklich in jeder Ecke eine Internetabdeckung, was vorher nicht immer der Fall war, aber da hätte es ein zweiter Repeater ja vielleicht auch getan.

Fazit:
Die Boxen sehen gut aus und lassen sich im Optimalfall einfach installieren. Durch eine herkömmliche Zwischendecke schafft es die Verbindung nicht, was man bei einem Haus bedenken sollte. Man sollte vorher genau überlegen, wo man die Stationen aufstellen möchte und ob dort auch entsprechende Stromanschlüsse vorhanden sind. Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, spricht nichts gegen ein Google Wifi. Die Stationen sind dezent und fügen sich in nahezu jeden Einrichtungsstil gut ein. Jedoch kann das Google Wifi meiner Meinung nach nichts, was nicht auch eine Fritzbox o. a. kann. Daher weiß ich nicht, ob ein Umstieg für die diejenigen Sinn macht, die mit ihrem derzeitigen WLAN zufrieden sind. Ich hatte die Hoffnung, mit Google Wifi unsere WLAN-Abdeckung zu verbessern, aber es als separates WLAN laufen zu lassen, birgt wieder andere Probleme: Da z. B. unsere Google Home im Wohnzimmer steht, ist sie im alten WLAN und kann mit Google Wifi nicht gekoppelt werden. Auch die Bridge unserer Philips Hue kann sich nur mit einem WLAN koppeln und die Steuerung des Lichts funktioniert nur im halben Haus. Und der Aufwand, neue Steckdosen zu legen, ist es mir nicht wert. Wenn man Google Wifi jetzt mit beispielsweise einer Fritzbox vergleicht, so bekommt man diese schon für unter 200 Euro inkl. Repeater. Daher wäre ich wohl eher nicht bereit, für das Google Wifi einen Preis von über 300 Euro zu bezahlen.




Weitere Infos zu Google Wifi unter https://goo.gl/sqbi4x oder www.markenjury.com/de/googlewifi

Montag, 20. November 2017

Corny Haferkraft Kakao

Ich durfte den "Müsliriegel" Corny Haferkraft Kakao von Schwartau im Rahmen einer Aktion von Brands You Love testen. Die Riegel gibt es im Handel zu einem Preis von ca. 1,29 Euro für vier Riegel.


Die Inhaltsstoffe setzen sich wie folgt zusammen:

VOLLKORNHAFERFLOCKEN 51%
Glukose-Fruktose-Sirup
VOLLMILCHSCHOKOLADENSTÜCKE (Zucker, Kakaomasse 3%,VOLLMILCHPULVER, Kakaobutter 1%, Emulgator Lecithine (Sonnenblume))
Kokosfett
Glukosesirup
fettarmes Kakaopulver 2%
Emulgator Lecithine (Sonnenblume)
Salz
natürliches Aroma.

Ein Riegel (35 g) enthält 19,5 g Kohlenhydrate, davon 8 g Zucker.





Nun zu meiner Einschätzung:

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich mir von den Riegeln mehr versprochen habe. Weder der Geschmack noch die Konsistenz konnten mich überzeugen. Der Riegel ist nicht knackig wie man das von anderen Müsliriegeln kennt. Die Konsistenz erinnert eher an einen Brownie und ist recht klietschig. Der Geschmack haut mich auch nicht gerade vom Hocker. Es schmeckt zwar nach Schokolade, aber nicht wirklich lecker. Obwohl der Riegel nicht extrem süß schmeckt (was ich gut finde), enthält er doch recht viel Zucker und ist keinesfalls gesund, auch wenn er Hafer als Hauptbestandteil enthält. Auch bei meinen Kindern und den meisten Bekannten ist der Riegel durchgefallen. Wir hatten die Riegel den Kindern zum Trainingslager mitgegeben und auch dort kamen sie nur bei einigen Kindern gut an, die Erwachsenen fanden die Riegel durchweg nicht lecker. Wenn er dafür wenigstens noch gesund wäre, aber die Inhaltsstoffe sind auch nicht gerade überzeugend. Viel zu viel Zucker für einen angeblich so gesunden Snack. Da würde ich mir dann doch eher einen leckeren Schokoriegel kaufen. Der hat vielleicht minimal mehr Zucker, aber schmeckt wenigstens.

Ich würde die Riegel nicht nachkaufen, freue mich aber, dass ich sie wenigstens testen konnte.

Montag, 9. Oktober 2017

Lockenstab Remington CI 9018 Keratin Protect

Ich durfte bei einer Aktion von „Konsumgöttinnen“ den Remington CI 8019 Keratin Protect Lockenstab testen.




Hierbei handelt es sich nicht um einen herkömmlichen Lockenstab zum Aufdrehen, wie man das so kennt, sondern um ein Gerät, das die Haarsträhne selbständig einzieht und eindreht. Daher ist der Lockenstab auch um einiges größer als ein herkömmliches Gerät. Er sieht recht stylish und hochwertig aus und lässt sich auch einfach bedienen. Zum Umfang des Geräts gehören der Lockenstab sowie eine Art Reinigungsbürste und die Anleitung, die recht einfach gehalten ist.  Laut Hersteller hat der Heizstab eine Keramikbeschichtung, die mit Keratin und Mandelöl angereichert ist. Wie das funktioniert, erschließt sich mir nicht richtig, da das Mandelöl doch irgendwann mal aufgebraucht sein müsste, aber in erster Linie ist für mich ja das Stylingergebnis wichtig.




Was gleich auf den ersten Blick auffällt, ist das sehr lange Kabel. Das finde ich wirklich gut, da die Hersteller ja hier gerne sparen. Man ist nicht auf den unmittelbaren Bereich neben der Steckdose beschränkt, sondern kann sich relativ frei bewegen. Der Lockenstab selbst hat ein kleines Display, auf dem die Zeit, Temperatur oder ggf. die Fehlermeldung angezeigt wird. Unter dem Display befindet sich der An-/ Aus-Schalter, sowie je ein Knopf für die Temperatur und die Zeit. Weiter oben am Gerät befindet sich der Schalter, mit dem man die Drehrichtung einstellt und darüber der Knopf zum Eindrehen der Strähne.






Der Lockenstab an sich ist kinderleicht zu bedienen. Man kann mehrere Temperaturstufen (130 - 230 °C) einstellen und die Dauer (5, 10, 15 sec.). Dementsprechend intensiv werden die Locken. Man legt dann eine Strähne, die nicht zu dick sein darf, oben in die Öffnung des Geräts und zieht diese mittels Knopfdruck ein (die Drehrichtung kann man ändern). Das Gerät stoppt, wenn die Strähne richtig eingezogen ist und dann zählt die Zeit. Besonders gut funktioniert es, wenn man die Strähne vorher etwas zwirbelt. Wenn der Lockvorgang beendet ist, ertönt ein Piepton. Man kann die Strähne dann herausziehen. Die Locken werden wirklich toll und die Haare glänzen. Selbst am nächsten Tag sind noch Locken vorhanden. Meine Haare haben eine mittlere Struktur und sind etwas über schulterlang und bei mir habe ich bereits bei einer Temperatur von 170 °C und 10 Sekunden tolle Ergebnisse bekommen. Bei den feinen Haaren meiner Tochter halten die Locken nicht so gut, allerdings habe ich hier auch nur 170°C verwendet. Vielleicht müsste man da die Temperatur erhöhen. 
Man muss bei dem Lockenstab darauf achten, dass die Strähnen nicht zu dick sind (max. ca. 3 cm). Das hat man aber recht schnell raus. Wenn die Strähne zu dick ist, zieht sie nicht richtig ein und das Gerät gibt eine Fehlermeldung mittels Piepton. Ich konnte die Strähne dann immer ohne Probleme aus dem Gerät entfernen. Es hat sich bisher nichts verheddert. Man verdünnt die Strähne dann einfach und legt sie nochmal neu ein. Ich habe es so gemacht, dass ich das Deckhaar am Anfang hochstecke und mich dann schichtweise von unten nach oben durcharbeite. Das geht bei jedem Mal schneller. Mit etwas Übung reichen (zumindest bei meinen Haaren) 20 Minuten aus.



meine Haare


feine Haare meiner Tochter
 
Generell kann ich nur sagen, dass das Gerät kinderleicht zu handhaben ist und tolle Locken macht. Ich habe auch das Gefühl, dass es die Haare nicht so angreift wie meine bisherigen Lockenstäbe. Auch das Gewicht finde ich in Ordnung. Obwohl das Gerät recht mächtig aussieht, finde ich es nicht so schwer. Man hält locker 30 - 40 Minuten aus. Durch das automatische Eindrehen werden die Locken auch wirklich toll. Bei meinem alten Lockenstab waren die Spitzen manchmal etwas abgeknickt, weil ich sie nicht so gut eindrehen konnte. Das passiert hier durch das automatische Eindrehen nicht.

Der einzige Nachteil ist, dass man wirklich nur relativ dünne Strähnen einziehen kann (max. 3 cm stark), weil es sonst nicht funktioniert. Allerdings wurden die Locken auch bei meinem alten Lockenstab umso schöner je dünner ich sie aufgerollt habe. Auch scheint es bei feinen Haaren nicht so gut zu klappen. Ansonsten ist dieser Lockenstab echt toll und ich kann ihn nur empfehlen. Ich hatte ja auch vor diesem Test schon mit dem Kauf eines solchen Lockenstabes geliebäugelt, weil ich ihn von meinem Friseur kannte. Der Test hat mich echt überzeugt, dass man auch super allein mit einem solchen Gerät klarkommt und niemanden braucht, der beim Eindrehen hilft.

 
Nähere Infos zum Lockenstab gibt es unter: www.konsumgoettinnen.de oder https://de.remington-europe.com/produkte/ci5319-pro-spiral-curl-lockenstab

Donnerstag, 6. Juli 2017

Gelierzucker von Dr. Oetker

Im Rahmen einer Aktion von Freundin Trend Lounge durfte ich jeweils den Gelierzucker für Erdbeeren und den Gelierzucker für Beeren testen. Die Packung mit einem Inhalt von 500g ist im Handel für ca. 1,59 Euro erhältlich. Eine Packung reicht für 1000 g Beeren oder 750 ml Saft. Die Inhaltsstoffe unterscheiden sich nicht sehr von anderem Gelierzucker und bestehen hauptsächlich aus Zucker und Pektin.

Ich habe mich natürlich gleich darin versucht, Konfitüre herzustellen. War für mich auch nicht das erste Mal und ich habe in der Vergangenheit auch schon verschiedene Gelierzucker ausprobiert und war eigentlich immer zufrieden. Auch im Fall von Dr. Oetker Gelierzucker war das kein Problem. Ich habe ein kg Erdberren kleingeschnitten, den Gelierzucker für Beeren bzw. Erdbeeren (zwei Durchgänge der Konfitürenherstellung, damit für den Winter genug da ist) dazugegeben und das dann mit einem Bündel Waldmeister als Zugabe (im Teebeutel hineingetan) über Nacht einwirken lassen. Am nächsten Tag habe ich alles aufgekocht (den Waldmeister habe ich zuvor entfernt) und anschließend in sterilisierte Gläser gefüllt. Die Konfitüre wurde mit beiden Sorten Gelierzucker super. Tolle Konsistenz, tolle Farbe, toller Geschmack. Auch nicht zu süß, obwohl ich sonst lieber Gelierzucker 1:3 verwende.

Mich hat jetzt allerdings etwas gewundert, was an den Gelierzuckersorten speziell für Beeren sein soll. Von den Inhaltsstoffen unterscheiden sich beide Packungen kaum. Da muss man schon genau in der Nährwertauflistung nachlesen und da ist nur der Zuckeranteil minimal anders. Auch konnte ich keinen großen Unterschied zu anderem herkömmlichen Gelierzucker entdecken. Ich denke, dass der größte Unterschied im Design der Verpackung besteht und möglicherweise zum Kauf verleiten soll, da ja viele Leute bevorzugt Beerenkonfitüre selbst machen.

Generell kann ich den Gelierzucker weiterempfehlen. Er ist einfach in der Handhabung und die Konfitüre gelingt gut. Aber auch bei anderem Gelierzucker, auch von anderen Herstellern, gelingt die Konfitüre. Ich würde also keinen erhöhten Preis für diese speziellen Sorten bezahlen (weiß aber auch nicht, ob das der Fall ist). Generell kann man auch mit normalem Gelierzucker gute Konfitüre machen und muss nicht verzweifeln, wenn der Supermarkt diese beiden Sorten nicht führt









Samstag, 5. November 2016

Arla Skyr im Test



Im Rahmen einer Testaktion von Fit for Fun durfte ich die Arla Skyr in mehreren Sorten testen. Es handelt sich dabei um eine Art Joghurt-Quark-Dessert, den man entweder im großen 450 g Becher oder in der kleineren 150 g Variante kaufen kann. Der Preis liegt ca. bei 0,69 € für den kleinen Becher und ca. 1,39 € für den großen. Laut Hersteller enthält Skyr weniger Fett als herkömmliche Joghurt- oder Quarkdesserts (nur ca. 0,2 % Fett) und dafür viele Proteine, soll aber dennoch sehr cremig sein.

Es gibt folgende Sorten:

Natur:
Zumindest im Test war diese Sorte nur im 450g Becher erhältlich. Mein persönlicher Favorit, da ich generell Naturjoghurt bevorzuge und es nicht so süß mag. Die Konsistenz und Cremigkeit ist mit recht dickem griechischem Joghurt vergleichbar. Sehr cremig und geschmacklich toll. Den geringen Fettgehalt merkt man nicht. Wirklich empfehlenswert.



Aprikose-Sanddornbeere: Die Sorte habe ich im kleinen Becher getestet. Der Fruchtanteil befindet sich hier wie auch in den anderen Fruchtbechern à 150 g am Boden de Bechers und darüber ist der Skyr geschichtet. Wenn man umrührt, ist es wie ein fruchtiger Joghurtquark. Fruchtstücke sind zu merken. Für alle Fruchtsorten gilt, dass sie weniger süß als vergleichbare Joghurts sind, was mir sehr gefällt. Der Fruchtgehalt liegt bei 20 %. Der Geschmack ist OK, jedoch nicht mein Favorit. Da ich Sanddorn sehr mag, könnte diese Note etwas intensiver sein.



Himbeere-Cranberry:
Diese Fruchtsorte finde ich am leckersten, wobei man die Himbeere eindeutig mehr herausschmeckt als die Cranberry. Auch hier hat man Fruchtstücke, die lecker sind. Diese Sorte gibt es in groß und klein, wobei der große Becher den bereits verrührten Fruchtskyr enthält. Dies gilt für alle Sorten im großen Becher. Hier muss man nichts mehr verrühren.




Heidelbeere-Holunder:
Hier ist das Heidelbeeraroma auch eindeutig dominant, Holunder schmeckt man kaum. Ich mag den Heidelbeergeschmack und die Sorte gefällt mir.




Nordische Kirsche:
Ob nordisch oder von woanders, der Kirschgeschmack unterscheidet sich nicht von anderen Joghurts. Auch hier finde ich das Kirscharoma, wie bei fast allen Joghurts, etwas künstlich. Die Fruckstücke sind gut zu merken, aber meine Lieblingssorte wird es nicht.



 Honig:
Diese Sorte habe ich nur im großen Becher getestet. Es schmeckt ein bisschen als ob man Honig in den Naturskyr rühren würde. Mir würde es etwas weniger süß auch reichen. Daher würde ich mir lieber die Sorte Natur holen und den Honig selbst dosieren. Mein Mann fand den Geschmack künstlich, diese Meinung teile ich allerdings nicht.



Vanille:
Hier war nur die große Variante im Paket. Ob es den auch in klein gibt, weiß ich nicht. Bei uns in der Familie war das eindeutig der Favorit. Es ist zwar kein echtes Vanillemark enthalten, sondern nur Aroma und zerkleinerte Schoten, trotzdem schmeckt es extrem gut und cremig. Der Geschmack erinnert mich etwas an Leckermäulchen Vanille, nur dass die Konsistenz hier anders ist.




Fazit:
Alles in allem muss ich sagen, dass Skyr durchaus lecker schmeckt. Trotz geringem Fettanteil ist es sehr cremig und schmeckt auch pur sehr gut. Für meinen Geschmack könnte der Zuckeranteil noch geringer sein, aber ich würde eher die Naturvariante kaufen und mir dann Obst reinmischen. Wer es fruchtig oder mit Geschmack mag, hat hier eine tolle, weniger süße Alternative zu den übrigen Joghurts im Kühlregal. Arla hat hier einen fettarmen Joghurt bzw. Quark auf den Markt gebracht, der den geringen Fettanteil nicht wie andere Marken durch einen erhöhten Zuckeranteil kompensiert. Im Vergleich zu anderen Joghurts wie z. B. Almighurt ist der Zuckeranteil wesentlich geringer (Almighurt Kirsch z. B. hat 18 g Kohlenhydrate auf 100 g), was dem Geschmack aber nicht schadet. Alles in allem kann ich Arla Skyr nur empfehlen. Es ist eine super Alternative zu Light-Produkten und den üblichen Joghurts im Kühlregal.

Mittwoch, 25. Mai 2016

Standmixer Performance Pro von Russel Hobbs


Derzeit teste ich im Rahmen einer Aktion von Lecker Scouts den Standmixer Performance Pro von Russel Hobbs. Mit seinen 1000 Watt kann man ihn der Gruppe der Hochleistungsmixer zuordnen. Die UVP liegt bei 199 Euro.



Der Performance Pro ist aus Kunststoff und in den Farben schwarz und silber gehalten. Er ist relativ groß und wirkt vom Design her etwas retro, sieht aber ganz gut aus. Im Lieferumfang sind der Motorblock, der Behälter mit Einfülldeckel sowie ein Rezeptheftchen enthalten. Der Behälter ist aus Tritan und hat mit 1,8 l ein relativ großes Fassungsvermögen. Zudem ist er leicht eckig (dreieckig) geformt, so dass das Ausgießen des Inhalts erleichtert wird. Behälter, Deckel und Einfülldeckel sollen geschirrspülergeeignet sein. Die Leistung des Mixers liegt bei 1000 Watt und 27600 Umdrehungen/ min. Der Motor hat 1,4 PS.

Bedient wird der Standmixer mittels Tasten, die sich an der Vorderseite des Motorblocks befinden. Es gibt 5 Geschwindigkeitsstufen (Suppe, grüner Smoothie, Püree, trockene Zutaten, Smoothie) sowie eine Taste für die Impulsfunktion. Ich war etwas überrascht, dass die Klingen (4-flügeliges Edelstahlmesser) im Behälter gar nicht scharf sind, aber offenbar ist das bei der Geschwindigkeit vollkommen ausreichend.

Soviel zu den allgemeinen Angaben, nun zur Benutzung. Laut Anleitung soll man die Stücke, die man zerkleinern möchte, in 2 cm große Stücke schneiden. Ich habe sie bisher immer etwas größer geschnitten und es hat auch funktioniert. Man füllt diese in den Behälter und verschließt diesen mit dem Deckel. Der Deckel hat einen Gummirand an der Außenseite und wird wie bei einem Vorratsglas auf den Behälter gedrückt. Das ist nicht ganz einfach und man muss wirklich aufpassen, dass der Deckel richtig sitzt und dicht ist. Anschließend stellt man den Behälter einfach auf den Motorblock. Es sind diverse Positionen möglich, da der Behälter wirklich nur raufgestellt und nicht irgendwie festgedreht oder sonst fixiert werden muss. Erst wenn der Behälter auf dem Motorblock steht, kann man dem Mixer anschalten und mixen. Das Mixen funktioniert dann auch wirklich gut. Man kann die Stufen auch während des Mixens verändern. Ausschalten kann man den Mixer mittels der Impuls-/ Anhaltetaste. Diese Taste hält den Mixer bei einmaligem kurzen Drücken an, bei längerem Drücken wird die Impulsfunktion aktiviert. Das macht sich dann ganz gut, wenn der Mixer am Anfang nicht in die Gänge kommen will.

Das Ergebnis bei grünen Smoothies, für die ich den Performance Pro in erster Linie nutze, ist super. Der Smoothie wird sehr schön cremig und es wird auch wirklich alles super zerkleinert. Vorher habe ich manchmal den Standmixeraufsatz für meine Küchenmaschine benutzt und das Ergebnis war nicht annähernd so gut. Auch Smoothies bzw. eher Softeis aus gefrorenen Früchten und Milch werden super. Damit hat der Mixer kein Problem.






                                               

Ich habe mich auch schon darin versucht, Kaffee darin zu mahlen, was auch funktioniert. Allerdings ist es hier so, dass sich eine harte Kruste des Pulvers am Boden absetzt. Ich denke, durch die hohe Geschwindigkeit wird zu viel Wärme erzeugt. Den Kaffee konnte ich aber herauskratzen und auch trinken, aber die optimale Lösung ist das nicht. Aber dafür ist ja so ein Standmixer auch nicht unbedingt konzipiert.

Dann habe ich mich an einem Suppenrezept aus dem mitgelieferten Heftchen versucht. Ich habe es allerdings leicht abgewandelt. Das Rezept sieht vor, dass man alles kocht. Dann die Zutaten abkühlen lässt und im Mixer püriert. Als ich das versucht habe, fing der Behälter auf einmal an, zu rattern und ich habe ihn lieber abgeschaltet. Auch beim nächsten Versuch war das so, obwohl die Zutaten weich waren. Vielleicht habe ich den Behälter zu voll gemacht oder die Suppe war noch zu heiß. Ich weiß es nicht. Jedenfalls habe ich alles zurückgekippt und lieber den Pürierstab benutzt. Ich denke, dass es mir ohnehin zu kompliziert wäre, meine Suppe auf diese Art zu pürieren. Zumal der Behälter ja auch nicht den ganzen Inhalt des Topfes auf einmal fasst und man dann ständig hin- und herkippen muss.



Ansonsten habe ich den Teig für mein Crepe-Rezept super in der Maschine mixen können. Durch die Form des Behälters konnte ich den Teig dann auch gleich super in die Pfanne gießen.

Was allerdings nicht wirklich gut funktioniert, ist das Eis crushen. Das soll mittels der Impulsfunkion möglich sein. Also habe ich einige Eiswürfel in den Mixer getan. Die Taste zweimal betätigt und ich hatte Schnee. Nach einmaligem Betätigen der Taste war das Eis allerdings noch viel zu grob. Ich weiß nicht, ob es zu wenige Eiswürfel waren (5-6 Stück) oder ob es an der Maschine liegt. Das hat irgendwie nicht funktioniert.




Das Zerkleinern von rohem Gemüse ohne Flüssigkeitszugabe gelingt im Performance Pro leider ebenfalls nicht. Ich denke, kleine Mengen schafft er vielleicht, aber bei größeren Mengen streikt er.


Nun komme ich mal zu den Mängeln, die mir am Performance Pro aufgefallen sind:

Zunächst ist der Behälter recht kratzanfällig. Ich habe ihn ja noch nicht allzu oft benutzt und auch meist keine allzu festen Zutaten verwendet. Dennoch weist der Behälter schon recht viele Kratzspuren auf, besonders im unteren Teil. Ich habe ihn immer nur per Hand gewaschen und ich denke, dass er nach einigen Monaten bestimmt nicht mehr sehr schön aussieht. Auch wirkt der Griff etwas billig. Wenn man etwas daran ruckelt, quietscht er irgendwie.

Dann finde ich den Deckel nicht optimal. Zunächst ist er nicht gut verarbeitet, man sieht noch die unsauberen Kanten. Außerdem ist es nicht ganz einfach, ihn auf den Behälter zu setzen. Man muss echt vorsichtig sei, dass er wirklich dicht sitzt. Einmal ist mir der halbe Smoothie ausgeschwappt. Auch denke ich, dass der Gummirand gerade in der Geschirrspülmaschine sich irgendwann abnutzen und porös werden wird. Da wären wir auch schon bei dem nächsten großen Minuspunkt. Der Performance Pro mixt auch ohne Deckel. Es gibt keinerlei Sicherheitsfunktionen wie bei anderen Mixern. Von meiner Küchenmaschine kenn ich es, dass der Mixer nur loslegt, wenn der Deckel eingerastet ist. Das ist hier nicht so und das finde ich ziemlich gefährlich. Meine Kinder würde ich an den Mixer nicht ranlassen.

Ein weiterer Sicherheitsmangel ist, dass man den Behälter auch schon von der Maschine nehmen kann, wenn er noch am Austrudeln ist. Das ist weder gut für den Mixer noch sehr sicher. Ich denke, dass man den Behälter sogar während des Mixvorgangs abnehmen könnte, weil es keinerlei Fixierung gibt. Das habe ich allerdings nicht ausprobiert, weil ich den Mixer danach garantiert entsorgen kann.
Kratzspuren
Kratzspuren

unsauber verarbeiteter Deckel

Auch wenn ich mit der Leistung des Performance Pro weitestgehend zufrieden bin, finde ich die Sicherheitsmängel doch etwas abschreckend. Zudem hätte der Hersteller auch ruhig einen Stopfer mitliefern können. Ich kann ihn daher nur eingeschränkt weiterempfehlen. Wenn man gerne Smoothies trinkt, ist er eine preiswerte Alternative. Allerdings sollte man im Umgang doch sehr vorsichtig sei.

Nähere Infos zu dem Mixer gibt es auf de.russellhobbs.com , www.leckerscouts.de
oder über #russelhobbsperformancepro