Ich durfte den "Müsliriegel" Corny Haferkraft Kakao von Schwartau im Rahmen einer Aktion von Brands You Love testen. Die Riegel gibt es im Handel zu einem Preis von ca. 1,29 Euro für vier Riegel.
Die Inhaltsstoffe setzen sich wie folgt zusammen:
VOLLKORNHAFERFLOCKEN 51%
Glukose-Fruktose-Sirup
VOLLMILCHSCHOKOLADENSTÜCKE (Zucker, Kakaomasse 3%,VOLLMILCHPULVER, Kakaobutter 1%, Emulgator Lecithine (Sonnenblume))
Kokosfett
Glukosesirup
fettarmes Kakaopulver 2%
Emulgator Lecithine (Sonnenblume)
Salz
natürliches Aroma.
Ein Riegel (35 g) enthält 19,5 g Kohlenhydrate, davon 8 g Zucker.
Nun zu meiner Einschätzung:
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich mir von den Riegeln mehr versprochen habe. Weder der Geschmack noch die Konsistenz konnten mich überzeugen. Der Riegel ist nicht knackig wie man das von anderen Müsliriegeln kennt. Die Konsistenz erinnert eher an einen Brownie und ist recht klietschig. Der Geschmack haut mich auch nicht gerade vom Hocker. Es schmeckt zwar nach Schokolade, aber nicht wirklich lecker. Obwohl der Riegel nicht extrem süß schmeckt (was ich gut finde), enthält er doch recht viel Zucker und ist keinesfalls gesund, auch wenn er Hafer als Hauptbestandteil enthält. Auch bei meinen Kindern und den meisten Bekannten ist der Riegel durchgefallen. Wir hatten die Riegel den Kindern zum Trainingslager mitgegeben und auch dort kamen sie nur bei einigen Kindern gut an, die Erwachsenen fanden die Riegel durchweg nicht lecker. Wenn er dafür wenigstens noch gesund wäre, aber die Inhaltsstoffe sind auch nicht gerade überzeugend. Viel zu viel Zucker für einen angeblich so gesunden Snack. Da würde ich mir dann doch eher einen leckeren Schokoriegel kaufen. Der hat vielleicht minimal mehr Zucker, aber schmeckt wenigstens.
Ich würde die Riegel nicht nachkaufen, freue mich aber, dass ich sie wenigstens testen konnte.
Montag, 20. November 2017
Montag, 9. Oktober 2017
Lockenstab Remington CI 9018 Keratin Protect
Ich durfte bei
einer Aktion von „Konsumgöttinnen“ den Remington CI 8019 Keratin Protect
Lockenstab testen.
Hierbei handelt es sich nicht um einen herkömmlichen Lockenstab zum Aufdrehen, wie man das so kennt, sondern um ein Gerät, das die Haarsträhne selbständig einzieht und eindreht. Daher ist der Lockenstab auch um einiges größer als ein herkömmliches Gerät. Er sieht recht stylish und hochwertig aus und lässt sich auch einfach bedienen. Zum Umfang des Geräts gehören der Lockenstab sowie eine Art Reinigungsbürste und die Anleitung, die recht einfach gehalten ist. Laut Hersteller hat der Heizstab eine Keramikbeschichtung, die mit Keratin und Mandelöl angereichert ist. Wie das funktioniert, erschließt sich mir nicht richtig, da das Mandelöl doch irgendwann mal aufgebraucht sein müsste, aber in erster Linie ist für mich ja das Stylingergebnis wichtig.
Der Lockenstab
an sich ist kinderleicht zu bedienen. Man kann mehrere Temperaturstufen (130 -
230 °C) einstellen und die Dauer (5, 10, 15 sec.). Dementsprechend intensiv
werden die Locken. Man legt dann eine Strähne, die nicht zu dick sein darf, oben
in die Öffnung des Geräts und zieht diese mittels Knopfdruck ein (die
Drehrichtung kann man ändern). Das Gerät stoppt, wenn die Strähne richtig
eingezogen ist und dann zählt die Zeit. Besonders gut funktioniert es, wenn man
die Strähne vorher etwas zwirbelt. Wenn der Lockvorgang beendet ist, ertönt ein
Piepton. Man kann die Strähne dann herausziehen. Die Locken werden wirklich
toll und die Haare glänzen. Selbst am nächsten Tag sind noch Locken vorhanden.
Meine Haare haben eine mittlere Struktur und sind etwas über schulterlang und
bei mir habe ich bereits bei einer Temperatur von 170 °C und 10 Sekunden tolle
Ergebnisse bekommen. Bei den feinen Haaren meiner Tochter halten die Locken
nicht so gut, allerdings habe ich hier auch nur 170°C verwendet. Vielleicht
müsste man da die Temperatur erhöhen.
Man muss bei dem Lockenstab darauf
achten, dass die Strähnen nicht zu dick sind (max. ca. 3 cm). Das hat man aber
recht schnell raus. Wenn die Strähne zu dick ist, zieht sie nicht richtig ein
und das Gerät gibt eine Fehlermeldung mittels Piepton. Ich konnte die Strähne
dann immer ohne Probleme aus dem Gerät entfernen. Es hat sich bisher nichts
verheddert. Man verdünnt die Strähne dann einfach und legt sie nochmal neu ein.
Ich habe es so gemacht, dass ich das Deckhaar am Anfang hochstecke und mich
dann schichtweise von unten nach oben durcharbeite. Das geht bei jedem Mal schneller.
Mit etwas Übung reichen (zumindest bei meinen Haaren) 20 Minuten aus.Generell kann ich nur sagen, dass das Gerät kinderleicht zu handhaben ist und tolle Locken macht. Ich habe auch das Gefühl, dass es die Haare nicht so angreift wie meine bisherigen Lockenstäbe. Auch das Gewicht finde ich in Ordnung. Obwohl das Gerät recht mächtig aussieht, finde ich es nicht so schwer. Man hält locker 30 - 40 Minuten aus. Durch das automatische Eindrehen werden die Locken auch wirklich toll. Bei meinem alten Lockenstab waren die Spitzen manchmal etwas abgeknickt, weil ich sie nicht so gut eindrehen konnte. Das passiert hier durch das automatische Eindrehen nicht.
Der einzige
Nachteil ist, dass man wirklich nur relativ dünne Strähnen einziehen kann (max.
3 cm stark), weil es sonst nicht funktioniert. Allerdings wurden die Locken
auch bei meinem alten Lockenstab umso schöner je dünner ich sie aufgerollt habe.
Auch scheint es bei feinen Haaren nicht so gut zu klappen. Ansonsten ist dieser
Lockenstab echt toll und ich kann ihn nur empfehlen. Ich hatte ja auch vor
diesem Test schon mit dem Kauf eines solchen Lockenstabes geliebäugelt, weil
ich ihn von meinem Friseur kannte. Der Test hat mich echt überzeugt, dass man
auch super allein mit einem solchen Gerät klarkommt und niemanden braucht, der
beim Eindrehen hilft.
Donnerstag, 6. Juli 2017
Gelierzucker von Dr. Oetker
Im Rahmen einer Aktion von Freundin Trend Lounge durfte ich jeweils den Gelierzucker für Erdbeeren und den Gelierzucker für Beeren testen. Die Packung mit einem Inhalt von 500g ist im Handel für ca. 1,59 Euro erhältlich. Eine Packung reicht für 1000 g Beeren oder 750 ml Saft. Die Inhaltsstoffe unterscheiden sich nicht sehr von anderem Gelierzucker und bestehen hauptsächlich aus Zucker und Pektin.
Ich habe mich natürlich gleich darin versucht, Konfitüre herzustellen. War für mich auch nicht das erste Mal und ich habe in der Vergangenheit auch schon verschiedene Gelierzucker ausprobiert und war eigentlich immer zufrieden. Auch im Fall von Dr. Oetker Gelierzucker war das kein Problem. Ich habe ein kg Erdberren kleingeschnitten, den Gelierzucker für Beeren bzw. Erdbeeren (zwei Durchgänge der Konfitürenherstellung, damit für den Winter genug da ist) dazugegeben und das dann mit einem Bündel Waldmeister als Zugabe (im Teebeutel hineingetan) über Nacht einwirken lassen. Am nächsten Tag habe ich alles aufgekocht (den Waldmeister habe ich zuvor entfernt) und anschließend in sterilisierte Gläser gefüllt. Die Konfitüre wurde mit beiden Sorten Gelierzucker super. Tolle Konsistenz, tolle Farbe, toller Geschmack. Auch nicht zu süß, obwohl ich sonst lieber Gelierzucker 1:3 verwende.
Mich hat jetzt allerdings etwas gewundert, was an den Gelierzuckersorten speziell für Beeren sein soll. Von den Inhaltsstoffen unterscheiden sich beide Packungen kaum. Da muss man schon genau in der Nährwertauflistung nachlesen und da ist nur der Zuckeranteil minimal anders. Auch konnte ich keinen großen Unterschied zu anderem herkömmlichen Gelierzucker entdecken. Ich denke, dass der größte Unterschied im Design der Verpackung besteht und möglicherweise zum Kauf verleiten soll, da ja viele Leute bevorzugt Beerenkonfitüre selbst machen.
Generell kann ich den Gelierzucker weiterempfehlen. Er ist einfach in der Handhabung und die Konfitüre gelingt gut. Aber auch bei anderem Gelierzucker, auch von anderen Herstellern, gelingt die Konfitüre. Ich würde also keinen erhöhten Preis für diese speziellen Sorten bezahlen (weiß aber auch nicht, ob das der Fall ist). Generell kann man auch mit normalem Gelierzucker gute Konfitüre machen und muss nicht verzweifeln, wenn der Supermarkt diese beiden Sorten nicht führt
Ich habe mich natürlich gleich darin versucht, Konfitüre herzustellen. War für mich auch nicht das erste Mal und ich habe in der Vergangenheit auch schon verschiedene Gelierzucker ausprobiert und war eigentlich immer zufrieden. Auch im Fall von Dr. Oetker Gelierzucker war das kein Problem. Ich habe ein kg Erdberren kleingeschnitten, den Gelierzucker für Beeren bzw. Erdbeeren (zwei Durchgänge der Konfitürenherstellung, damit für den Winter genug da ist) dazugegeben und das dann mit einem Bündel Waldmeister als Zugabe (im Teebeutel hineingetan) über Nacht einwirken lassen. Am nächsten Tag habe ich alles aufgekocht (den Waldmeister habe ich zuvor entfernt) und anschließend in sterilisierte Gläser gefüllt. Die Konfitüre wurde mit beiden Sorten Gelierzucker super. Tolle Konsistenz, tolle Farbe, toller Geschmack. Auch nicht zu süß, obwohl ich sonst lieber Gelierzucker 1:3 verwende.
Mich hat jetzt allerdings etwas gewundert, was an den Gelierzuckersorten speziell für Beeren sein soll. Von den Inhaltsstoffen unterscheiden sich beide Packungen kaum. Da muss man schon genau in der Nährwertauflistung nachlesen und da ist nur der Zuckeranteil minimal anders. Auch konnte ich keinen großen Unterschied zu anderem herkömmlichen Gelierzucker entdecken. Ich denke, dass der größte Unterschied im Design der Verpackung besteht und möglicherweise zum Kauf verleiten soll, da ja viele Leute bevorzugt Beerenkonfitüre selbst machen.
Generell kann ich den Gelierzucker weiterempfehlen. Er ist einfach in der Handhabung und die Konfitüre gelingt gut. Aber auch bei anderem Gelierzucker, auch von anderen Herstellern, gelingt die Konfitüre. Ich würde also keinen erhöhten Preis für diese speziellen Sorten bezahlen (weiß aber auch nicht, ob das der Fall ist). Generell kann man auch mit normalem Gelierzucker gute Konfitüre machen und muss nicht verzweifeln, wenn der Supermarkt diese beiden Sorten nicht führt
Samstag, 5. November 2016
Arla Skyr im Test
Im Rahmen einer Testaktion von Fit for Fun durfte ich die Arla Skyr in mehreren Sorten testen. Es handelt sich dabei um eine Art Joghurt-Quark-Dessert, den man entweder im großen 450 g Becher oder in der kleineren 150 g Variante kaufen kann. Der Preis liegt ca. bei 0,69 € für den kleinen Becher und ca. 1,39 € für den großen. Laut Hersteller enthält Skyr weniger Fett als herkömmliche Joghurt- oder Quarkdesserts (nur ca. 0,2 % Fett) und dafür viele Proteine, soll aber dennoch sehr cremig sein.
Es gibt folgende Sorten:
Natur:
Zumindest im Test war diese Sorte nur im 450g Becher erhältlich. Mein persönlicher Favorit, da ich generell Naturjoghurt bevorzuge und es nicht so süß mag. Die Konsistenz und Cremigkeit ist mit recht dickem griechischem Joghurt vergleichbar. Sehr cremig und geschmacklich toll. Den geringen Fettgehalt merkt man nicht. Wirklich empfehlenswert.
Aprikose-Sanddornbeere: Die Sorte habe ich im kleinen Becher getestet. Der Fruchtanteil befindet sich hier wie auch in den anderen Fruchtbechern à 150 g am Boden de Bechers und darüber ist der Skyr geschichtet. Wenn man umrührt, ist es wie ein fruchtiger Joghurtquark. Fruchtstücke sind zu merken. Für alle Fruchtsorten gilt, dass sie weniger süß als vergleichbare Joghurts sind, was mir sehr gefällt. Der Fruchtgehalt liegt bei 20 %. Der Geschmack ist OK, jedoch nicht mein Favorit. Da ich Sanddorn sehr mag, könnte diese Note etwas intensiver sein.
Himbeere-Cranberry:
Diese Fruchtsorte finde ich am leckersten, wobei man die Himbeere eindeutig mehr herausschmeckt als die Cranberry. Auch hier hat man Fruchtstücke, die lecker sind. Diese Sorte gibt es in groß und klein, wobei der große Becher den bereits verrührten Fruchtskyr enthält. Dies gilt für alle Sorten im großen Becher. Hier muss man nichts mehr verrühren.
Heidelbeere-Holunder:
Hier ist das Heidelbeeraroma auch eindeutig dominant, Holunder schmeckt man kaum. Ich mag den Heidelbeergeschmack und die Sorte gefällt mir.
Nordische Kirsche:
Ob nordisch oder von woanders, der Kirschgeschmack unterscheidet sich nicht von anderen Joghurts. Auch hier finde ich das Kirscharoma, wie bei fast allen Joghurts, etwas künstlich. Die Fruckstücke sind gut zu merken, aber meine Lieblingssorte wird es nicht.
Honig:
Diese Sorte habe ich nur im großen Becher getestet. Es schmeckt ein bisschen als ob man Honig in den Naturskyr rühren würde. Mir würde es etwas weniger süß auch reichen. Daher würde ich mir lieber die Sorte Natur holen und den Honig selbst dosieren. Mein Mann fand den Geschmack künstlich, diese Meinung teile ich allerdings nicht.
Vanille:
Hier war nur die große Variante im Paket. Ob es den auch in klein gibt, weiß ich nicht. Bei uns in der Familie war das eindeutig der Favorit. Es ist zwar kein echtes Vanillemark enthalten, sondern nur Aroma und zerkleinerte Schoten, trotzdem schmeckt es extrem gut und cremig. Der Geschmack erinnert mich etwas an Leckermäulchen Vanille, nur dass die Konsistenz hier anders ist.
Fazit:
Alles in allem muss ich sagen, dass Skyr durchaus lecker schmeckt. Trotz geringem Fettanteil ist es sehr cremig und schmeckt auch pur sehr gut. Für meinen Geschmack könnte der Zuckeranteil noch geringer sein, aber ich würde eher die Naturvariante kaufen und mir dann Obst reinmischen. Wer es fruchtig oder mit Geschmack mag, hat hier eine tolle, weniger süße Alternative zu den übrigen Joghurts im Kühlregal. Arla hat hier einen fettarmen Joghurt bzw. Quark auf den Markt gebracht, der den geringen Fettanteil nicht wie andere Marken durch einen erhöhten Zuckeranteil kompensiert. Im Vergleich zu anderen Joghurts wie z. B. Almighurt ist der Zuckeranteil wesentlich geringer (Almighurt Kirsch z. B. hat 18 g Kohlenhydrate auf 100 g), was dem Geschmack aber nicht schadet. Alles in allem kann ich Arla Skyr nur empfehlen. Es ist eine super Alternative zu Light-Produkten und den üblichen Joghurts im Kühlregal.
Mittwoch, 25. Mai 2016
Standmixer Performance Pro von Russel Hobbs
Derzeit teste
ich im Rahmen einer Aktion von Lecker Scouts den Standmixer Performance Pro von
Russel Hobbs. Mit seinen 1000 Watt kann man ihn der Gruppe der Hochleistungsmixer
zuordnen. Die UVP liegt bei 199 Euro.
Der Performance
Pro ist aus Kunststoff und in den Farben schwarz und silber gehalten. Er ist
relativ groß und wirkt vom Design her etwas retro, sieht aber ganz gut aus. Im
Lieferumfang sind der Motorblock, der Behälter mit Einfülldeckel sowie ein
Rezeptheftchen enthalten. Der Behälter ist aus Tritan und hat mit 1,8 l ein
relativ großes Fassungsvermögen. Zudem ist er leicht eckig (dreieckig) geformt,
so dass das Ausgießen des Inhalts erleichtert wird. Behälter, Deckel und
Einfülldeckel sollen geschirrspülergeeignet sein. Die Leistung des Mixers liegt
bei 1000 Watt und 27600 Umdrehungen/ min. Der Motor hat 1,4 PS.
Bedient wird
der Standmixer mittels Tasten, die sich an der Vorderseite des Motorblocks
befinden. Es gibt 5 Geschwindigkeitsstufen (Suppe, grüner Smoothie, Püree,
trockene Zutaten, Smoothie) sowie eine Taste für die Impulsfunktion. Ich war
etwas überrascht, dass die Klingen (4-flügeliges Edelstahlmesser) im Behälter
gar nicht scharf sind, aber offenbar ist das bei der Geschwindigkeit vollkommen
ausreichend.
Soviel zu den
allgemeinen Angaben, nun zur Benutzung. Laut Anleitung soll man die Stücke, die
man zerkleinern möchte, in 2 cm große Stücke schneiden. Ich habe sie bisher
immer etwas größer geschnitten und es hat auch funktioniert. Man füllt diese in
den Behälter und verschließt diesen mit dem Deckel. Der Deckel hat einen
Gummirand an der Außenseite und wird wie bei einem Vorratsglas auf den Behälter
gedrückt. Das ist nicht ganz einfach und man muss wirklich aufpassen, dass der
Deckel richtig sitzt und dicht ist. Anschließend stellt man den Behälter
einfach auf den Motorblock. Es sind diverse Positionen möglich, da der Behälter
wirklich nur raufgestellt und nicht irgendwie festgedreht oder sonst fixiert
werden muss. Erst wenn der Behälter auf dem Motorblock steht, kann man dem
Mixer anschalten und mixen. Das Mixen funktioniert dann auch wirklich gut. Man
kann die Stufen auch während des Mixens verändern. Ausschalten kann man den
Mixer mittels der Impuls-/ Anhaltetaste. Diese Taste hält den Mixer bei einmaligem
kurzen Drücken an, bei längerem Drücken wird die Impulsfunktion aktiviert. Das
macht sich dann ganz gut, wenn der Mixer am Anfang nicht in die Gänge kommen
will.
Das Ergebnis bei grünen Smoothies, für die ich den Performance Pro in erster Linie nutze, ist super. Der Smoothie wird sehr schön cremig und es wird auch wirklich alles super zerkleinert. Vorher habe ich manchmal den Standmixeraufsatz für meine Küchenmaschine benutzt und das Ergebnis war nicht annähernd so gut. Auch Smoothies bzw. eher Softeis aus gefrorenen Früchten und Milch werden super. Damit hat der Mixer kein Problem.
Das Ergebnis bei grünen Smoothies, für die ich den Performance Pro in erster Linie nutze, ist super. Der Smoothie wird sehr schön cremig und es wird auch wirklich alles super zerkleinert. Vorher habe ich manchmal den Standmixeraufsatz für meine Küchenmaschine benutzt und das Ergebnis war nicht annähernd so gut. Auch Smoothies bzw. eher Softeis aus gefrorenen Früchten und Milch werden super. Damit hat der Mixer kein Problem.
Ich habe mich auch schon darin versucht, Kaffee darin zu mahlen, was auch funktioniert. Allerdings ist es hier so, dass sich eine harte Kruste des Pulvers am Boden absetzt. Ich denke, durch die hohe Geschwindigkeit wird zu viel Wärme erzeugt. Den Kaffee konnte ich aber herauskratzen und auch trinken, aber die optimale Lösung ist das nicht. Aber dafür ist ja so ein Standmixer auch nicht unbedingt konzipiert.
Dann habe ich mich an einem Suppenrezept aus dem mitgelieferten Heftchen versucht. Ich habe es allerdings leicht abgewandelt. Das Rezept sieht vor, dass man alles kocht. Dann die Zutaten abkühlen lässt und im Mixer püriert. Als ich das versucht habe, fing der Behälter auf einmal an, zu rattern und ich habe ihn lieber abgeschaltet. Auch beim nächsten Versuch war das so, obwohl die Zutaten weich waren. Vielleicht habe ich den Behälter zu voll gemacht oder die Suppe war noch zu heiß. Ich weiß es nicht. Jedenfalls habe ich alles zurückgekippt und lieber den Pürierstab benutzt. Ich denke, dass es mir ohnehin zu kompliziert wäre, meine Suppe auf diese Art zu pürieren. Zumal der Behälter ja auch nicht den ganzen Inhalt des Topfes auf einmal fasst und man dann ständig hin- und herkippen muss.
Ansonsten habe ich den Teig für mein Crepe-Rezept super in der Maschine mixen können. Durch die Form des Behälters konnte ich den Teig dann auch gleich super in die Pfanne gießen.
Was allerdings
nicht wirklich gut funktioniert, ist das Eis crushen. Das soll mittels der
Impulsfunkion möglich sein. Also habe ich einige Eiswürfel in den Mixer getan.
Die Taste zweimal betätigt und ich hatte Schnee. Nach einmaligem Betätigen der
Taste war das Eis allerdings noch viel zu grob. Ich weiß nicht, ob es zu wenige
Eiswürfel waren (5-6 Stück) oder ob es an der Maschine liegt. Das hat irgendwie nicht
funktioniert.
Nun komme ich mal zu den Mängeln, die mir am Performance Pro aufgefallen sind:
Zunächst ist
der Behälter recht kratzanfällig. Ich habe ihn ja noch nicht allzu oft benutzt
und auch meist keine allzu festen Zutaten verwendet. Dennoch weist der Behälter
schon recht viele Kratzspuren auf, besonders im unteren Teil. Ich habe ihn
immer nur per Hand gewaschen und ich denke, dass er nach einigen Monaten
bestimmt nicht mehr sehr schön aussieht. Auch wirkt der Griff etwas billig.
Wenn man etwas daran ruckelt, quietscht er irgendwie.
Dann finde ich
den Deckel nicht optimal. Zunächst ist er nicht gut verarbeitet, man sieht noch
die unsauberen Kanten. Außerdem ist es nicht ganz einfach, ihn auf den Behälter
zu setzen. Man muss echt vorsichtig sei, dass er wirklich dicht sitzt. Einmal
ist mir der halbe Smoothie ausgeschwappt. Auch denke ich, dass der Gummirand gerade
in der Geschirrspülmaschine sich irgendwann abnutzen und porös werden wird. Da
wären wir auch schon bei dem nächsten großen Minuspunkt. Der Performance Pro
mixt auch ohne Deckel. Es gibt keinerlei Sicherheitsfunktionen wie bei anderen
Mixern. Von meiner Küchenmaschine kenn ich es, dass der Mixer nur loslegt, wenn
der Deckel eingerastet ist. Das ist hier nicht so und das finde ich ziemlich
gefährlich. Meine Kinder würde ich an den Mixer nicht ranlassen.
Ein weiterer
Sicherheitsmangel ist, dass man den Behälter auch schon von der Maschine nehmen
kann, wenn er noch am Austrudeln ist. Das ist weder gut für den Mixer noch sehr
sicher. Ich denke, dass man den Behälter sogar während des Mixvorgangs abnehmen
könnte, weil es keinerlei Fixierung gibt. Das habe ich allerdings nicht
ausprobiert, weil ich den Mixer danach garantiert entsorgen kann.
| Kratzspuren |
| Kratzspuren |
| unsauber verarbeiteter Deckel |
Auch wenn ich mit der Leistung des Performance Pro weitestgehend zufrieden bin, finde ich die Sicherheitsmängel doch etwas abschreckend. Zudem hätte der Hersteller auch ruhig einen Stopfer mitliefern können. Ich kann ihn daher nur eingeschränkt weiterempfehlen. Wenn man gerne Smoothies trinkt, ist er eine preiswerte Alternative. Allerdings sollte man im Umgang doch sehr vorsichtig sei.
Nähere Infos zu dem Mixer gibt es auf de.russellhobbs.com , www.leckerscouts.de
oder über #russelhobbsperformancepro
Sonntag, 11. Oktober 2015
Barilla Pesto Rustico
Zunächst mal
eine kurze Info zu den Sorten:
Barilla Pesto Rustico Mediterranes Gemüse
- beinhaltet Tomaten, rote und gelbe Paprika, Aubergine und Zucchini
- leckerer milder Geschmack nach Gemüse und Kräutern
Barilla Pesto Rustico Getrocknete Tomaten
- sonnengetrocknete Tomaten mit ausgewählten Kräutern aus der italienischen Kücheverfeinert
- hat den typischen fruchtigen Basilikum-Tomate-Geschmack, den man häufig in Tomatensaucen findet
- der Geschmack von getrockneten Tomaten kommt nicht so deutlich heraus
Barilla
Pesto Rustico Aubergine mit Kräutern
- Aubergine verfeinert mit Basilikum und Oregano
- eher milder Geschmack, die Kräuter schmeckt man gut heraus
- der Auberginengeschmack ist dezent, hätte ich bei einer Blindverkostung nicht herausgeschmeckt
Die natürlichen
Inhaltsstoffe aller Sorten haben mich positiv überrascht. Die Pesti enthalten
Gemüse und Kräuter. Es sind keine Geschmacksverstärker (auch nicht solche, die
sich als Hefeextrakt tarnen) oder sonstige Aromen zu finden. Der einzige kleine
Mangelpunkt ist der Zucker, welcher in allen Sorten enthalten ist. Ich selber
kann nicht so richtig nachvollziehen, warum Zucker in ein Pesto gehört. Würde
ich bei selbstgemachtem Pesto nie hineintun und man könnte bestimmt darauf
verzichten. Da man ja aber nicht so viel Pesto auf eine Portion Nudeln
verwendet, ist der Zucker wohl noch vertretbar.
Vom
Geschmack her haben mir alle Sorten gefallen. Da ich diesen typischen
Tomatensaucengeschmack nicht so sehr mag, würde ich Aubergine mit Kräutern und
mediterranes Gemüse favorisieren. Man schmeckt sowohl Gemüse als auch Kräuter heraus.
Trotz der stückigen Konsistenz lässt es sich gut auf den Nudeln verteilen. Auf
mich wirkt das Pesto aufgrund der Stückchen eher wie eine Sauce als wie ein
Pesto. Da der Geschmack aber intensiv ist, benötigt man nicht so viel davon. Es
lässt sich auch super als Brotaufstrich oder zum Verfeinern von Gerichten
verwenden.
Fazit:
Die neuen Sorten schmecken gut. Dennoch liegt mir der Geschmack und die
Konsistenz von klassischem Pesto mehr und ich würde das eher favorisieren.
Pesto Rustico hat eher was von einer Sauce, schmeckt aber dennoch gut. Ich
würde es durchaus wieder kaufen und auch empfehlen. Mehr Informationen unter www.theinsiders.eu oder www.barilla.de/pesto_rustico.
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