Donnerstag, 4. Juni 2015

Ultraschlanker LED-Full-HD Fernseher von Philips

Im Rahmen einer Produkttestaktion von TV-Movie Scout durfte ich den ultraschlanken LED-Full-HD Fernseher von Philips Modell: 48PFS8159 testen. Die UVP liegt bei 1199,00 Euro, bei Amazon ist er ab 999,00 Euro zu bekommen. 



Allgemeines:

Der Fernseher wird in einer schicken Verpackung geliefert. Es handelt sich um einen 48-Zoll Smart-TV mit Android-Betriebssystem und 3D-Funktion. Das Besondere an diesem Fernseher ist weiterhin das 4-seitige Ambilight, eine indirekte Hintergrundbeleuchtung, die sich dem Fernsehbild anpasst. Diese kommt allerdings nur so richtig zur Geltung, wenn man den Fernseher an die Wand hängt (am besten weiß oder zumindest hell). Wie bei jedem anderen Flachbildfernseher hat man die Wahl zwischen Standfußoder wandhängender Montage. Der Standfuß ist schnell montiert und sieht schick aus (aus Metall, passt gut zum Rahmen des Fernsehers), wozu man einen Schraubendreher benötigt. Wir haben uns dann aber doch schnell für die wandhängende Variante entschieden, weil das einfach besser aussieht

Der Fernseher ist wirklich sehr schlank (nur etwas über 1 cm) und sieht durch den schmalen Metallrahmen wirklich wie ein Bild aus, entspricht von der Breite auch einem normalen Bild. Da der Fernseher nur einen dünnen Metallrahmen hat, sieht er an der Wand eherklein aus. Unser alter Fernseher wirkte viel größer, obwohl er nur 47 Zoll hatte, da um den eigentlichen Bildschirm noch ein breiter Kunststoffrahmen war

Zum dem Gerät werden eine schicke weiße Fernbedienung mit Tastenfeld auf der Rückseite und zwei Shutter-3D-Brillen geliefert. Eine richtige Anleitung ist nicht im Lieferumfang dabei, nur eine Art Kurzinfoprospekt. Die Anleitung kann man sich aber auf der Philips-Seite im Internet herunterladen. Da das mittlerweile bei den meisten technischen Geräten so gehandhabt wird, ist es OK. Spart immerhin Papier. Und da das Menü dermaßen selbsterklärend ist, ist eine Anleitung auch nicht unbedingt vonnöten.
Der Fernseher hat 4 HDMI-Anschlüsse, einen Netzwerkanschluss sowie einen Scart- und zwei USB-Anschlüsse. Sobald man den Fernseher angehängt, ans Stromnetz angeschlossen (weißes Netzkabel) und ggf. weitere Geräte wie Bluray-Player, Sat-Receiver etc. angeschlossen hat, kann es auch schon losgehen. Man wird bei der Einrichtung durch das Menü geführt und somit ist es eigentlich kinderleicht. Die Verbindung zum Internet kann über Kabel oder WLan hergestellt werden. Beides funktioniert gut. Da wir unseren Sky-Receiver nutzen, mussten wir keine Fernsehsender einstellen und daher kann ich leider keine Aussage dazu treffen, ob das gut funktioniert. Wenn man die Kanäle über den Fernseher einstellt, hat man wohl auch eine Aufnahmefunktion und einen sog. Twin-Tuner, mit dem man zwei Kanäle gleichzeitig gucken kann. Dazu kann ich leider nichts sagen, da wir wie gesagt, über die Sky-Box empfangen und auch darüber aufnehmen.  
Ansonsten hat man im Menü diverse Möglichkeiten, die Farbe, Kontraste etc. zu verändern/ verbessern. Ich fand das Bild am Anfang etwa blass und habe die Farben etwas intensiviert. Danach hat mir das Bild gut gefallen, allerdings kann ich zu unserem alten Fernseher (Sharp Aquos) keinen allzu großen Unterschied feststellen. Auch dieser hatte ein gutes Bild. Der Ton ist erwartungsgemäß nicht überragend, was bei einem solch schlanken Fernseher auch kaum anders sein kann. Wer hier Kinofeeling haben möchte, muss wohl ein Audiosystem anschließen. Für meine Bedürfnisse ist der Ton ausreichend.
Besonders toll finde ich das Ambilight. Gerade wenn man in einem dunklen Zimmer fernsieht, gibt das eine ganz tolle, angenehme Stimmung. Ich mag indirektes Licht generell gern und finde das wirklich toll. Da es sich den Farben des Fernsehbildes anpasst kann man das auch nicht mit dem Effekt eine LED-Leiste hinter dem Fernseher vergleichen. Eine wirklich tolle Sache und soweit ich weiß, nur bei Philips-Geräten erhältlich.


wichtigste technische Daten:

Netzstrom: ​                                       AC: 220 bis 240 V, 50/60 Hz 
jährlicher Energieverbrauch: ​                    82  kWh 
Energieeffizienzklasse: ​                             A+ 
digitales Fernsehen: ​                         2 x DVB-T/T2/C/S/S2
Gerätetiefe: ​                                       13  mm 
Gerätehöhe: ​                                      627  mm 
Gerätebreite:                                     1068  mm 
Produktgewicht: ​                               13,2  kg 
Produktgewicht (+ Ständer): ​                     17,4  kg 

mitgeliefertes Zubehör: ​                             x  Active3D-Brille 
​                                                          Fernbedienung mit 2 x AA-Batterien 
​                                                          Tischfuß
​                                                          Netzkabel 
​                                                          Kurzanleitung 

Anzahl HDMI-Anschlüsse: ​                     
Anzahl der Komponenteneingänge (YPbPr):     
Anzahl der Scartanschlüsse (RGB/CVBS):        
Anzahl der USB-Anschlüsse: ​                   3
Kabellose Verbindungen: ​                               Integriertes WiFi 11n 2 x 2 Dualband
weitere Anschlüsse:                                        Antenne IEC75 
                                                                2 x Satelliteneingang 
                                                                2 x Common Interface Plus (CI+) 
                   CI+1.3-zertifiziert 
                                                                Ethernet-LAN RJ-45 
                                                                digitaler Audio-Ausgang (optisch) 
​                                                                linker/rechter Audio-Eingang 
​                                                                Kopfhörer-Ausgang 
​                                                                Service-Anschluss
HDMI Funktionen:                                         3D, Audio-Rückkanal 

Smart-Funktion:

Dieser Punkt hat mir am Anfang am meisten zu schaffen gemacht. Leider hat das mit den Apps bei unserem Fernseher zuerst gar nicht richtig funktioniert. Diversen Internetbewertungen konnte ich entnehmen, dass ich mit dem Problem wohl nicht alleine bin. Trotz bestehender Internetverbindung konnte ich fast keine der Apps öffnen. Jedes Mal erschien ein drehender Kreis und nichts passierte. Erst nachdem ich mit einem netten Mitarbeiter der Philips-Support gesprochen hatte und auf sein Anraten hin der Fernseher komplett neu eingerichtet wurde, funktionierten auch die Apps. Das hatte mich an Anfang einige Nerven gekostet. Jetzt, wo alles funktioniert, finde ich es gut. Es gibt im „Home Menü“, das sich über einen Tastenklick aufrufen lässt, diverse vorbelegte Apps wie MaxdomeNetflix, Skype, Bild, Spiegel TV, Play Store, ARD/ ZDF-MediathekYoutube etc. Über den Playstore oder die vorbelegte Appseite kann man zusätzlich Apps herunterladen. Dafür stehen 1,6 GB Speicherplatz zur Verfügung. Will man den Playstore nutzen, muss man natürlich ein Google-Konto einrichten oder wenn man schon eines hat, sich anmelden. Das Herunterladen der Apps funktioniert gut und man kann sie danach auch problemlos öffnen (bei mir allerdings erst nach der Neueinrichtung). Dadurch hat man auch ein paar zusätzliche TV-Programme (Spiegel TV etc.), die man per Streaming gucken kann. Ich finde etwas schade, dass es keine Amazon Instant Video App gibt, wie ich sie auf dem Ipad nutze. Dafür kann Philips allerdings nichts.

Bei der Youtube App ist es mir einige Male passiert, dass sie mittendrin „abgestürzt“ ist. Auf einmal erschien mitten im Video wieder der Home Bildschirm und ich musste Youtube neu starten.
Was gerade beim Browsen oder bei der Suche gut ist, ist das Tastaturfeld auf der Rückseite der Fernbedienung. Man kann dadurch sehr schnell Webadressen oder Suchbegriffe eingeben. Alternativ hat man auch die Möglichkeit, mit der Fernbedienung einen Mauszeiger auf dem Bildschirm zu steuern. Das funktioniert auch, aber ich persönlich finde die Steuerung mittels Pfeiltasten auf der Fernbedienung leichter und schneller. Ist vielleicht eine Geschmackssache.

3D-Funktion:
Hierzu muss man zunächst die beiden Brillen zusammenbasteln, was sehr leicht ist. Die Brillen werden per Knopfzellen betrieben und haben laut Hersteller eine Nutzungsdauer von mind. 4 Std. Die Brillen sind aus Plastik und recht einfach verarbeitet. Im oberen Teil gibt es einen An- und Aus-Schalter. Da ich bisher noch keine großen Erfahrungen mit 3D-Brille hatte, kann ich nicht viel dazu sagen. Mein Mann meinte, dass sie nicht besonders hochwertig sind. Zum Test kann man bei Youtube 3D-Demos angucken. Es gibt ein paar sehr gute von LG. Hierbei muss man jedoch dem Fernseher durch Klick auf die 3D-Taste auf der Fernbedienung sagen, dass es 3D ist und welche Art von 3D (nebeneinander, übereinander etc.). Dann funktioniert es gut. Bei Tageslicht merkt man das Flimmern in der Brille etwas, bei Dunkelheit ist es besser. Auf Dauer finde ich das 3D für die Augen aber recht anstrengend. Ob das an den Brillen oder generell an 3D liegt, kann ich nicht sagen, da mir der Vergleich fehlt. Eine 3D-Bluray habe ich auch schon ausprobiert. Hier findet die Brille das Signal automatisch und man kann sofort mit dem Gucken loslegen.

Was ich bei dem 3D Aspekt des Fernsehers zu bemängeln habe, ist der Umstand, dass nur zwei Brillen geliefert werden. Bei einem so hohen Anschaffungspreis würde ich mindestens 4 Brillen erwarten, dass auch die ganze Familie gucken kann. Meine Eltern haben einen deutlich preiswerteren Fernseher, zu dem 6 Brillen mitgeliefert wurden.

Kamera/ Skype/ Gestensteuerung:

Der Fernseher ist mit einer Kamera ausgestattet. Diese dient in erster Linie der Funktion der „Gestensteuerung“, aber auch wenn man z. B. Skypen möchte. Die Kamera befindet sich im unteren mittigen Teil des Fernsehers und kommt bei Aktivierung nach unten herausgefahren. Da bleibt sie auch bis man sie wieder in den Fernseher schiebt und zusätzlich im Menü deaktiviert, da sie sonst beim Start immer wieder herausfährt.

Für Skype finde ich die Kamera ganz nett. Die ganze Familie kann vor dem Fernseher sitzen und videotelefonieren. Wir haben das auch ausprobiert und es hat gut geklappt. Allerdings meinte mein Schwager am anderen Ende der Leitung, dass das Bild sehr „ruckelig“ ankommt, was bei einer Verbindung vom Computer aus nicht der Fall wäre. Ich selbst kann nur sagen, dass ich meinen Schwager auf dem Bildschirm sehr gut und flüssig sehen konnte. Als Mikrophon dient die Fernbedienung. Das funktioniert ebenfalls gut.

Die Gestensteuerung ist in meinen Augen eine Spielerei, die ich nicht brauche und auch nicht nutzen werde. Man aktiviert diese (funktioniert über die Kamera) und kann dann mittels Hochhalten der Hand/ Bilden einer Faust/ Bewegen der Hand dem Fernseher Befehle geben. Es öffnet sich dann ein Steuerungsmenü, das man mittels Bewegung der Hand bedient. Bei meinen Versuchen hat es ewig gedauert, dem Fernseher z. B. zu sagen, dass er umschalten soll. Entweder bedarf es dazu einiger Übung oder es läuft immer so schlecht. Mir erschließt sich auch nicht ganz der Sinn der Gestensteuerung, wenn man erstens eine Fernbedienung und zweitens die Möglichkeit der Sprachsteuerung hat. In meinen Augen also etwas überflüssig.

Sprachsteuerung:

Man kann den Fernseher auch durch Sprachbefehle bedienen. Dazu hat man wieder ein in die Fernbedienung eingebautes Mikro. Man drückt auf der Fernbedienung die Taste für Sprachbefehle und sagt dann z. B. „Umschalten ZDF“. Dann schaltet der Fernseher um. Das funktioniert auch. Nur bin ich kein großer Fan davon, mich mit meinen Elektrogeräten zu unterhalten. Für jemanden, der nicht gut sieht wie z. B. ältere Leute mag das aber vielleicht eine ganz gute Alternative zu den eher kleinen Tasten der Fernbedienung sein.

App zur Steuerung vom Handy oder Tablet aus:

Es gibt eine App von Philips, mit der man den Fernseher über das Smartphone oder Tablet steuern kann. Da meine Geräte von Apple sind, habe ich die Apps im App-Store für IOs heruntergeladen. Das hat seit der Neueinrichtung des Fernsehers gut funktioniert. Man kann darüber auch Fotos etc. auf den Fernseher übertragen. Es gibt zudem eine Lounge-Funktion, über die man das Ambilight steuern kann. Wenn man dann den Bildschirm so einstellt, dass er schwarz ist (aber nicht ausschalten), sieht das richtig toll aus.

Fazit:

Mein Fazit ist, dass es ein schöner und durchaus empfehlenswerter Fernseher ist. Er ist schön schmal und sieht toll an der Wand aus, allerdings wirkt er an der Wand mit seinen 48 Zoll und dem schmalen Rahmen recht klein, was man bedenken sollteDie Smartfunktionen haben zwar leider erst nach der Neueinrichtung funktioniert, aber seitdem klappt das auch gut, von kleineren Mängeln mal abgesehen (hin und wieder Youtube-Absturz). Das Bild ist wirklich gut(wenn auch nicht besser als bei unserem alten Fernseher), der Ton OK. 3D läuft gut, wenn auch leider bei den Brillen gespart wurde. Es gibt einige Funktionen, die meiner Meinung nach überflüssig sind wie z. B. die Gestensteuerung. Die integrierte Kamera ist schön, gerade zum Skypen und das Highlight ist das Ambilight, das ich wirklich super gemütlich und angenehm finde.Mit dem Preis von 999 bis 1199 Euro ist er allerdings relativ teuer. Es gibt im Handel diverse Fernseher, welche eine ebenso gute Bildqualität und ähnliche Funktionen aufweisen und wesentlich preiswerter sind. Daher würde ich wohl keinen so hohen Preis für dieses Gerät bezahlen.
#philips8100test

mit Standfuß

an der Wand

Rückansicht

Anschlüsse

Anschlüsse

superschlank

Fernbedienung

Tastaturfeld

3D-Brille

3D-Brille

Ambilight

Apps 

Lounge-Funktion

Lounge-Funktion

Mehr Infos gibt es auf www.tvmoviescout.de oder www.philips.de

Dienstag, 2. Dezember 2014

Melitta Mein Café

Im Rahmen einer Testaktion durfte ich die neuen Kaffeesorten von Mellita „Mein Café“ testen. Von dieser neuen Sorte gibt es drei Varianten: Dark Roast, Medium Roast und Mild Roast. Verkauft werden sie im gängigen 1000g-Beutel (ca. 12.99 Euro), aber zumindest für den Test gab es auch kleinere 200g-Beutel. Diese habe ich im Handel noch nicht gesehen und ich glaube, sie sind dort nicht erhältlich. Der Kaffee wird in ganzen Bohnen verkauft.

Nun erstmal einige Infos zu den einzelnen Sorten:


Dark Roast:

Die Bohnen hierzu stammen laut Hersteller aus Lateinamerika und Asia-Pazifik. Die Röstung ist etwas stärker, so dass die Bohnen eine dunkle Farbe annehmen. Der Geschmack ist daher auch stärker.

 

Medium Roast:

Auch diese Bohnen stammen aus Lateinamerika und Asia-Pazifik. Die Bohnen werden nicht ganz so lange geröstet wie beim Dark Roast, sondern nur so lange, dass sie eine satt braune Farbe annehmen. Der Geschmack ist etwas weniger intensiv als Dark Roast.

 

Mild Roast:

Die Bohnen stammen aus Lateinamerika, Ostafrika und Asia-Pazifik. Die Bohnen werden nur so lange geröstet bis sie eine sanfte Farbe annehmen. Entsprechend mild ist der Geschmack.

 

Ob es sich um Robusta- oder Arabica-Bohnen handelt, habe ich leider nicht herausfinden können, vermutlich eine Mischung.

 

Generell kann ich sagen, dass mir alle drei Sorten wirklich gut schmecken. Ich habe auch schon die anderen Sorten von Melitta gerne gekauft und kann diese hier auch nur empfehlen. Mein Mann und meine Eltern waren auch begeistert. Ich selber mag es ja nicht ganz so stark und bevorzuge den Medium oder Mild Roast. Mein Mann mag lieber den Dark Roast. Ich denke, dass das aber nunmal eine Geschmackssache ist. Ich trinke meinen Kaffee ja auch am liebsten als Milchkaffee und daher beeinflusst die Milch den Geschmack ja auch noch etwas. Ich würde und werde diesen Kaffee bestimmt auch in Zukunft kaufen.











Sonntag, 7. September 2014

Philips Avance Collection Stabmixer HR 1674/90

Im Rahmen einer Aktion von Leckerscout habe ich den Philips Avance Collection Stabmixer mit Zubehör getestet. Das Set besteht aus dem eigentlichen Stabmixer, einem Messbecher, einem Aufsatz mit zwei Rührstäben und einem Zerkleinerer für Zwiebeln etc. Der Preis im Philips Online Shop liegt bei 89,99€.

Der Stabmixer hat eine Leistung von 800 W. Das Zerkleinern funktioniert durch eine sog. Pro-Mix-Technologie, welche besonders effektiv sein soll. Die Klingen sind titanbeschichtet und sollen 6 Mal härter als Stahl sein und dementsprechend länger scharf bleiben.  Der untere Teil des Stabmixers hat eine spezielle Wellenform, die ein Spritzen verhindern soll. Der Griff des Stabmixers ist ergonomisch geformt und mit einem Schalter kann man durch Druck mit dem Finger die Geschwindigkeit einstellen, wobei es auch eine Turbofunktion gibt. 

Der Doppel-Rührstabaufsatz soll wie ein normaler Mixer für Kuchenteig, Eischnee, Sahne verwendet werden können.

Der Messbecher hat ein Fassungsvermögen von 1200 ml und kann auch als Gefäß zum Pürieren verwendet werden. 

Der Zerkleinerer hat ein Fassungsvermögen von 1000 ml und man kann damit Nüsse, Schokolade, Käse, Zwiebeln etc. zerkleinern.

Soviel zu den Herstellerangaben, nun zu meinem persönlichen Eindruck: 

Der Stabmixer hat ein schickes Design, besteht aus schwarzem Kunststoff und Edelstahl.  Er ist wirklich sehr ergonomisch, liegt toll in der Hand. Gegen meinen alten No-Name-Stabmixer wirkt er viel hochwertiger und ist auch schwerer, jedoch nicht zu schwer. Das Kabel ist ausreichend lang und man bekommt die einzelnen Aufsätze ganz leicht aufgeklickt. Wenn man sie lösen möchte, drückt man einen Knopf und der entsprechende Aufsatz löst sich ganz leicht. Die Bedienung erfolgt über den Zeigefinger, der in einer Art Vertiefung im Stabmixer liegt und über den Druck wird die Geschwindigkeit beeinflusst. Je mehr man drückt, desto schneller wird püriert. Das funktioniert wirklich gut und man kann das super steuern. 
Meine Erfahrungen mit dem Pürieren sind durchweg positiv. Ich püriere häufig Suppen und auch bei einem nicht sehr vollem Topf spritzt nichts heraus. Da hat die recht hohe Form (d. h. großer Hohlraum hinter den Klingen) des Pürierstabes echt einen Vorteil. Die Suppe wird schön gleichmäßig püriert. Aus dieser spritzschützenden Form ergibt sich dann jedoch auch ein Nachteil bei der Reinigung. Um das gesamte Pürierteil richtig gut zu säubern, muss man an den sehr scharfen Messern vorbeikommen. Da muss man wirklich gut auf die Finger aufpassen. 

Nun zum Zerkleinerer. Dieser besteht aus einem schwarzen Kunststoffdeckel, einem durchsichtigen Kunststoffbehälter und einem Messer mit zwei Klingen. Das Messer wird in den Behälter gesetzt. Dann kommt der Deckel drauf. Durch eine wellige Form an der Behälteröffnung, die mit dem Deckel zusammenpasst, wird sichergestellt, dass der Deckel richtig draufsitzt. Zur Benutzung klickt man den Stabmixer einfach auf den Deckel des Zerkleinerers. Zuvor befüllt man diesen mit z. B. Zwiebeln und man bedient den Stabmixer wie beim Pürieren. Auch hier finde ich die Steuerung mittels Fingerdruck echt gut. Das verhindert, dass die Zwiebeln zu Brei werden. Das Ergebnis bei Zwiebeln ist schön gleichmäßig, super Würfel. Ich habe mit dem Zerkleinerer auch schon eine Guacamole zubereitet. Hat super geklappt. Die Reinigung funktioniert einfach. 

Der Messbecher ist aus Kunststoff. Dazu gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Man kann auch darin pürieren.

Da ich eine Küchenmaschine habe, habe ich den Rührstabaufsatz bisher nicht ausprobiert. Wenn ich es bei Gelegenheit doch mal aus Neugier teste, berichte ich nach.

Was ich wie bei den meisten Geräten von Philips etwas bemängeln muss, ist die Anleitung. Ein dermaßen unhandliches Faltblatt, bei dem man erstmal ewig nach der richtigen Sprache sucht. Dann ist es echt eine Qual, das alles zu entfalten und zu lesen. Bei der Übersetzung hat man sich auch nicht viel Mühe gegeben. So schreibt man beim Rühraufsatz zunächst, dass er zum Rühren von Teig gedacht ist und im nächsten Satz steht, dass man damit keinen Teig rühren soll. Ein Blick auf die englische Variante erklärt den Fehler. Die Warnung scheint sich auf Knetteige zu beziehen. Dass so ein Fehler dem Hersteller nicht auffällt, finde ich schwach. 
Naja, zum Glück ist der Stabmixer fast selbsterklärend, so dass man eigentlich keine Anleitung braucht.  

Abschließend lässt sich sagen, dass der Stabmixer einen hochwertigen Eindruck macht, sich super bedienen lässt und eine gute Leistung bringt. Dafür ist er auch nicht ganz billig. Die Steuerung finde ich hier wirklich toll, aber auch bei meinem alten Stabmixer für ca. 20€ mit nur einer Geschwindigkeit
war das Pürierergebnis Ok. Für jemanden, der noch keinen Zerkleinerer oder Mixer im Haus haben sollte, dürfte sich die Anschaffung durchaus lohnen, da es ja quasi drei Geräte in einem sind.  Wenn man nur einen Pürierstabes braucht, tut es bestimmt auch ein günstigeres Modell.




Guacamole vorher
Nachher
Wurzelgemüsesuppe

Hier noch ein schnelles Guacamolerezept:

Fruchtfleisch einer Avocado, eine große oder drei kleine Tomate(n) und eine kleine Zwiebel halbieren und in den Zerkleinerer geben und pürieren. Anschließend mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Wer es schärfer mag kann auch gerne eine entkernte Chili mitpürieren. 












Donnerstag, 24. Juli 2014

„Apéritif à la Francaise" - Leckere Käsespezialitäten im Test

Bei Brandnooz habe ich an der Testaktion „Apéritif à la Francaise“ teilgenommen. Hier wurden in erster Linie verschiedene Käsespezialitäten getestet, die man für einen französischen Apéritif verwenden könnte. In dem wirklich leckeren Testpaket waren folgende Sachen enthalten:


eine Flasche Blanchet Perlé Secco:

Es handelt sich um einen leckeren trockenen Perlwein, der super zu Käse passt. Eigentlich bevorzuge ich ja liebliche oder zumindest halbtrockene Weine oder Sektsorten, aber dieser Blanchet ist schön fruchtig und einfach lecker. Würde ich sogar nachkaufen.


- je einmal Bonbel Cremig Würzig „Chili“ und „Tomate Basilikum“

Bonbel ist eine Weichkäsestange, die sich durch die längliche Form super schneiden lässt. Der Käse ist schön würzig und schmeckt sehr lecker. Beide Sorten haben mir total gut geschmeckt. Man schmeckt die Bestandteile super raus. Chili hat eine angenehme leichte Schärfe. Tomate Basilikum ist auch sehr lecker. Würde ich auf jeden Fall wieder kaufen.


Géramont „Le Snack“

Auch hier handelt es sich um einen Weichkäse in Stangenform, der sich gut schneiden lässt. Auch dieser Käse ist sehr cremig und lecker. Die Verpackung mag ich, da sie sich wieder verschließen lässt.


Géramont  „Sommer à la Provencale

Wie bereits bei „Le Snack“ ein Weichkäse, allerdings im typischen ovalen Géramont-Format in der Pappverpackung. Der Geschmack ist angenehm cremig und der Käse schmeckt lecker nach mediterranen Kräutern. Eine tolle Sorte, die ich garantiert nachkaufen werde. Habe sie aber im Handel noch nicht gesehen.


Chavroux mit Feige

Hierbei handelt es sich um einen Ziegenfrischkäse. Dass Ziegenkäse anders als Kuhmilchkäse schmeckt, dürfte bekannt sein. Ich persönlich mag diesen Geschmack sehr. Ich kannte diesen Käse pur. Hier hat man kleine Feigenstückchen hineingetan. Und ich muss sagen, dass diese süße Komponente super mit dem Ziegenkäse harmoniert. Schmeckt sehr cremig und ist lecker.


Chavroux der Milde

Diese Ziegenkäserolle habe ich schon vor dem Test gerne gegessen. Sehr würzig und cremig. Wer Ziegenkäse mag, wird diese Rolle lieben.


Patisseries Gourmandes: Le Quatre-Quarts

Das ist ein Fertigkuchen aus RührteigDer Kuchen ist schon in Scheiben geschnitten. Ich bin eigentlich kein Fan von Fertigkuchen, da ich lieber selber backe. Dennoch muss ich sagen, dass mir dieser Kuchen besser schmeckt als beispielsweise die Fertigkuchen von Dr. Oetker. Der Teig ist sehr fluffig und hat einen angenehmen Buttergeschmack und man schmeckt auch eine Salznote heraus. Er erinnert mich ein bisschen an diese Madeleines, die man fertig kaufen kann. Der Kuchen ist auch schön saftig. Wenn schon  Fertigkuchen würde ich einen solchen bevorzugen.



Bonbel Chili

Vielen Dank für die Teilnahme am Test an www.brandnooz.de

Die neue Haarpflegeserie Pro Series Colour Finity von Vidal Sassoon

Im Rahmen eines Botschafterprojekts bei for-me-online durfte ich die Haarpflegeserie Pro Series Colour Finity von Vidal Sassoon testen.


Diese Serie ist speziell auf coloriertes Haar abgestimmt und es gibt sie für blondes und für dunkles Haar. Sie besteht aus einem Shampoo, einer Spülung und einer Farbpräzisions-Creme und soll die Farbe des Haares für eine Vielzahl von Haarwäschen erhalten.


Shampoo und Spülung werden in der recht großen 500-ml-Flasche für je 4,29 Euro UVP verkauft. Die Flasche hat einen Klappverschluss und lässt sich dadurch gut öffnen und schließen. Das gesamte Design ist in rot gehalten, das Shampoo komplett rot und die Spülung weiße Flasche mit rotem Aufkleber. Shampoo und Spülung sind für die tägliche Anwendung gemacht. Das Shampoo ist mit Antioxidantien angereichert, welche die Haaroberfläche von störenden Mineralien befreien sollen.


Zusätzlich gibt es die Farbpräzisions-Creme in einer 58-ml-Tube für 5,99 Euro UVP mit Schraubverschluss. Auch diese ist in rot gehalten. Durch die sogenannte Hydrablock-Technologie soll sich eine wasserabweisende Schicht um die Haare legen und Haare vor äußeren Einwirkungen schützen. Die Farbpräzisions-Creme soll einmal die Woche angewendet werden.


Nun zu meinen Erfahrungen. Ich habe die Serie für dunkles Haar getestet. Zunächst muss ich sagen, dass das Shampoo, Spülung und Farbpräzisions-Creme angenehm fruchtig riechen. Auch lassen sich alle Pflegeprodukte gut im Haar verteilen. Das Shampoo schäumt angenehm und das Haar fühlt sich nach der Wäsche gut an, glänzt und riecht auch gut. Allerdings habe ich den Eindruck, dass meine Haare etwas schneller als sonst fetten, auch, wenn ich nur das Shampoo verwende. 

Was mich auch ein bisschen stört, ist die Größe der Flasche. Für den Urlaub oder so ist das Format von Shampoo und Spülung doch schon recht groß, aber zur Not muss man es dann eben umfüllen.


Grundsätzlich finde ich die Serie OK. Vom Preis her liegt sie im Mittelfeld. Da Pflegeprodukte ja immer sehr individuell wirken, muss man da auch vermutlich eigene Erfahrungen machen. Ich würde es vermutlich nicht nachkaufen, weil meine Haare zu schnell fetten. Das kann bei jemand anderem aber auch komplett anders sein. Hängt ja von der Beschaffenheit der Kopfhaut, Haare etc. ab.









Vielen Dank für die Teilnahme am Test an www.for-me-online.de.







Donnerstag, 3. Juli 2014

Philips VisaCare - Mikrodermabrasion für zu Hause

Momentan teste ich im Rahmen einer Aktion von Markenjury das Philips VisaCare. Das ist ein neuartiges Gerät, mit dem man zu Hause eine Mikrodermabrasion (Behandlung der Gesichtshaut, die sonst nur in Kosmetikstudios angeboten wird) vornehmen kann. Es ist z. B. bei Douglas für 249 Euro erhältlich.


Zunächst muss ich ja mal sagen, dass ich mir vorher unter Mikrodermabrasion nicht allzuviel vorstellen konnte, da ich eine solche Behandlung noch nie habe vornehmen lassen. Nachdem ich mich etwas schlau gemacht habe, weiß ich, dass es eine Art Peeling ist, wobei man die Haut gleichzeitig einem Unterdruck aussetzt, so dass das Peeling besonders intensiv ist. Abgestorbene Hautschüppchen sollen entfernt und gleichzeitig die Durchblutung der Haut angeregt werden.


Das VisaCare funktioniert laut Hersteller mit einer sogenannten DualAktion-Technologie (DualAction Air Lift & Peeling System). Demnach soll das Abtragen alter Hautzellen mit einer vitalisierenden Vakuummassage zur Anregung der Hauterneuerung kombiniert werden. Durch die Vakuummassage sollen Sauerstoff und Nährstoffe an die Oberfläche gebracht und die Blutzirkulation in der Dermis angeregt werden.


Das VisaCare wird mit Ladestation sowie zwei Aufsätzen (für sensible und normale Haut), einer Reinigungsbürste und einer Aufbewahrungstasche geliefert. Es hat eine handliche Größe und nimmt auch im Bad kaum mehr Platz als eine elektrische Zahnbürste mit Ladestation ein. Das VisaCare liegt gut in der Hand und lässt sich ganz einfach anwenden. Nachdem es aufgeladen wurde (wird durch eine Kontrollleuchte am Gerät angezeigt), kann man es auch schon benutzen.


Die Anwendung ist eigentlich recht leicht. Man führt das VisaCare über die einzelnen Gesichtspartien, wobei man es in Linien über die Haut führt. Die Region um die Augen spart man aus (wegen der dünnen Haut). Die Haut wird durch das Gerät angesaugt und der Aufsatz hat eine raue Oberfläche, so dass es ein wenig so ist als ob man feines Sandpapier oder groben Stoff über die Haut reibt. Bei der ersten Anwendung bearbeitet man jede Hautpartie 2 – 4 Mal, bei den folgenden Anwendungen 4 – 6 Mal. Die Haut ist kurz nach der Anwendung gerötet, was aber nach wenigen Minuten abklingt. Die Behandlung selbst finde ich nicht schmerzhaft, vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig.

Das VisaCare ist nicht für die tägliche Anwendung bestimmt, sondern man soll es höchstens zweimal pro Woche anwenden, da es sonst für die Haut zu viel wird. Bevor man das VisaCare anwendet, muss man das Gesicht gut reinigen und die Haut muss trocken sein. Nach der Anwendung entfernt man den Aufsatz. Diesen zieht man einfach nur ab und spült ihn mit Wasser und Geschirrspülmittel ab. Danach lässt man ihn gut trocknen. Weiterhin soll man nach der Anwendung die Haut eincremen.


Ich habe nun die ersten drei Anwendungen hinter mir. Das erste Mal habe ich den Sensitiv-Aufsatz genommen, aber die beiden folgenden Male den normalen Aufsatz.Die Anwendung ist eigentlich kinderleicht. Manchmal muss man die Haut etwas straffziehen, damit das VisaCare sich nicht löst. Ansonsten setzt man es auf die Haut und führt es in Linien über die Bereiche. Ich fange beim Kinn an und arbeite mich dann hoch. Etwas kompliziert ist es bei der Nase und Stirn. Hier dockt das VisaCare manchmal ab und man muss ihn so bewegen, dass er die Haut wieder anzieht. Ich denke, dass man das mit etwas Übung aber gut hinbekommen dürfte.  Meine Haut war nach den Anwendungen immer nur einige Minuten leicht gerötet. Dafür fühlte sie sich total weich an. Ich habe dann Creme draufgetan und kurze Zeit später war die Rötung verschwunden. Die Anwendung des VisaCare dauert nur ca. 5 Minuten und das lässt sich gut mit täglichen Gesichtsreinigung verbinden. Was ich überraschend fand, ist, dass der Aufsatz nach der Behandlung etwas dunkel verfärbt war, was für mich bestätigt, dass wirklich Hautschüppchen entfernt wurden. Ich hatte meine Haut vorher wirklich penibel gereinigt, mit Abschminktüchern und Gesichtswasser. Der Wattepad war danach komplett sauber, so dass ich eigentlich davon ausging, dassmein Gesicht super rein ist. Das VisaCare hat dann bestätigt, dass man bestimmte Partikel nicht mit dem Wattepad entfernen kann.


Was die Wirkung betrifft, so lässt sich vermutlich nach drei Anwendungen noch keine wirkliche Aussage treffen. Mein Hautbild ist momentan ganz gut und es gibt kaum Unreinheiten, obwohl ich damit sonst einige Probleme habe. Ob das nun mit dem Visa Care zusammenhängt oder Zufall ist, lässt sich erst sagen, wenn ich ihn längere Zeit angewendet habe. Daher werde ich entsprechend nachberichten. Nach so kurzer Zeit finde ich es einfach schwer, schon eine Kaufempfehlung auszusprechen, zumal das Gerät ja mit 250 Euro nicht gerade ein Schnäppchen ist.








Aufsatz vor der Anwendung
Aufsatz nach der Anwendung


Stirn vor der Anwendung des VisaCare
Stirn nach der Anwendung ( Rötung klingt nach kurzer Zeit ab)

Vielen Dank für die Teilnahme am Test an www.markenjury.de.
Mehr Infos zu VisaCare unter www.philips.de.